Ich scrolle durch meinen Instagram Feed und werfe einen Blick auf meine Bilder – sie wirken taff, ehrgeizig  und stark. Doch vor allem sehe ich eine selbstbewusste, junge Frau – bin das wirklich ich? Thoughts about myself. 

Es gab eine Zeit vor dem Bloggen, in der ich mich wohl als schüchternen Menschen beschreiben würde. Zusammen mit unbekannten Menschen bekam ich kein Wort heraus, immer wieder schwirrte der Gedanke “ wenn mich jemand anspricht, was soll ich dann sagen“ in meinem Kopf. Lernt man mich hingegen heute kennen, bin ich aufgeschlossen, interessiert und meine Schüchternheit ist verflogen. Doch habe ich mich in eine negative Richtung entwickelt?

Wirke ich auf meine Umwelt ein wenig zu taff und vielleicht schon ein wenig arrogant? Meine Bildsprache hat sich in den letzten Monaten stark verändert – sie ist sehr expressiv und ausdrucksstark – aber vielleicht auch einschüchternd? Die Mode ist für mich nicht nur die Kombination von Kleidungstsücken, sie ist eine Kunst und eine Ausdrucksweise! Ich möchte mit ihr eine Geschichte erzählen und meine Bildsprache entsprechend nutzen. Ausdrucksstarke Posen und intensive Blicke sollen keineswegs das Biest in mir zeigen, nein sie soll eher die taffe, junge Frau in mir präsentieren.

Ich bin taff, ehrgeizig und zielstrebig – doch das heißt nicht, dass ich eine ätzende Kuh bin. Warum ich darauf komme? Immer wieder kommt es vor, dass mir liebe Menschen auf Instagram auf meine Stories antworten – “ auf einen Stories bist du so sympathisch “ ich hätte nie gedacht, dass du so sympathisch bist“.

Nun stelle ich mir die Frage, ob meine Bildsprache ein wenig zu expressiv ist? Ich möchte für euch keineswegs unnahbar wirken. Doch sollte meine Arbeit genau so sein, wie ich mich fühle. Das ist es doch, was einen Blog ausmacht, man selbst zu sein. Ehrgeizig und taff bedeutet nicht eingebildet und arrogant – hilft es vielleicht ein wenig persönlicher zu werden? Öfter Texte über mich zu schreiben? Mehr InstaStories zu filmen, um euch den Menschen dahinter zu zeigen?

Meine Bildsprache, dass bin ich – es ist was ich liebe und was ich ausdrücken möchte, doch auch gibt es eine Cherifa, die Sonntagmorgens im Bett mit einem durchlöchertem T-Shirt liegt, weil es ihr Lieblingsshirt aus ihrer Kindheit ist. Thoughts about myself – ich bin so wie ich bin – mit Ecken und Kanten.

Love. curls.



ENG// If I scrol through my Instagram feed and take a look at my pictures – they seem hard, ambitious and strong. But above all, I see a self-confident, young woman – am I this woman? Thoughts about myself.

There was a time before blogging, in which I would describe myself as a shy girl. Together with unknown people, I didn’t say anything, the thought „when someone speaks to me, what can I say“ was constantly in my head? However, if you would meet me today, I am open-minded, interested and my shyness is lost. But have I developed into a negative direction?

Do I have a little bit too much energy on my environment and maybe a little bit arrogant? My picture language did a big change in recent months – it’s very expressive and punchy – but perhaps also intimidating? For me fashion isn’t just the combination of clothes, it’s art and a way of expression! I love to tell stories with it and use my picture language accordingly. Expressive poses and intense looks aren’t for showing the beast in me, no she is supposed to present the though, young woman in me.

I am strong, ambitious and purposeful – but that doesn’t mean I am an annoying cow. Why do I care about this? From time to time some of you guys answer on my InstagramStories – „you are so sympathetic on your story“ – „I never thought you were so nice.“

Now I ask myself whether my picture language is a little too expressive? I don’t want to be unapproachable to you. But my work should be just the way I feel. This is what a blog is being about – to be yourself. Ambitious and tireless doesn’t mean imaginary and arrogant – does it help to become a little more personal? Frequently write texts about me? Filming more InstaStories to show you the girl behind it?

My picture language is what I am – it’s what I love and what I want to express, but also there is a Cherifa lying on a bed with a perforated T-shirt on Sundays, because it’s her favorite garment from her childhood. Thoughts about myself – I am like I am – with corners and edges.

Love. curls.

leather jacket – Zara || here

dress – asos white || similar here

boots – asos || here

bag – Fendi || here

Written by Cherry

    8 Kommentare

  1. Melanie Juli 16, 2017 at 11:43 am Antworten

    Ein sehr cooler Look! Das Kleid gefällt mir total gut :-*

    viele liebe Grüße
    Melanie / http://www.goldzeitblog.de

  2. Carmen Juli 16, 2017 at 2:30 pm Antworten

    Wow was für ein schöner Post und ein tolles Statement meine Liebe! Ich gebe dir absolut recht, Kleider sagen so viel aus. Mit deinen Looks und auch mit deiner Bildsprache kannst du andere nur motivieren, es dir gleich zu tun und genau so stolz auf sich zu sein. Ich finde es echt toll, wie du dich entwickelt hast <3
    xx, Carmen – http://www.carmitive.com

  3. Jenny Juli 16, 2017 at 7:47 pm Antworten

    Die Bilder sind der absolute Wahnsinn. Und wer sich durch Bilder beeinflusst lässt, der ist selbst schuld, wenn ihm/ihr tolle Menschen entgehen 🙂

  4. Tabea Juli 17, 2017 at 7:42 am Antworten

    Erstmal: Mega Bilder!!! Ein total toller Look! 🙂
    Zweitens: Mir wurde auch shcon gesagt (vor meinem Blog), dass ich arrogant wirke, wenn man mich nicht kennt. Vielleicht eine Art Selbstschutz? Ich finde es aber nicht schlimm. Lieber arrogant wirken und es nicht sein, als zu jedem zu schnellt zu nett zu sein. Mach einfach weiter! Und alle anderen Eigenschaften sind doch gar nicht schlimm 🙂

    Ganz liebe Grüße,

    Tabea
    http://tabsstyle.com

  5. Hanna Juli 17, 2017 at 11:52 am Antworten

    Ich finde, dass du auf keinen Fall arrogant wirkst! Eher selbstbewusst und das ist gut so 😉
    Und deine Bilder sind super!
    Liebe Grüße,
    Hanna

  6. Sophie Juli 18, 2017 at 10:42 pm Antworten

    Ich finde deine Bildsprache große Klasse meine liebe! Und ich kenne das Problem wirklich nur zu gut. Bei mir sind die Leute häufig überrascht, wenn sie mich privat oder auf Events kennenlernen. Ich bin ein Mensch der unheimlich viel lächelt und sich selbst nicht allzu ernst nimmt, jedoch würde ich auf Fotos für meinen Blog niemals lächeln oder mich zum Affen machen. Da wird man von Leuten dann schnell in die Schublade arrogant und unnahbar gesteckt, aber für mich ist das mein persönlicher Weg mich auszudrücken. Es ist eben immer schwierig, wenn man die Leute nicht grade immer in sein Privatleben Einblick gewährt.

    Liebste Grüße,
    Sophie || http://basicapparel.de

  7. Franzy Juli 19, 2017 at 12:42 pm Antworten

    Die Bilder sind der Hammer!
    Und ich finde das was du schreibst super. Ich kenne das zu gut. Total viele denken ich bin arrogant und wenn sie mich kennen lernen, sind sie überrascht wie locker ich eigentlich drauf bin… Deshalb mache ich auch so oft es geht Stories, da die Leute uns so näher kennenlernen können.

    xx franzy
    von http://www.fashionforffranzy.com

  8. Andrea Juli 20, 2017 at 9:24 am Antworten

    Ich finde nicht, dass du auf deinen Bildern irgendwie „negativ“ wirkst. Ich hab aber auch kein Instagram, vielleicht bist du in den Stories sooooo sympathisch, dass es einfach einen riesigen Unterschied macht 😉
    Ich liebe es, wie du das unschuldige weiße Kleid mit der Lederjacke und der Tasche rockig kombinierst, das gefällt mir sehr! Ich hätte nur vermutlich Ankle Boots dazu getragen, und ein Choker wie der hier https://www.ella-juwelen.de/thomas-sabo-halskette-glam-and-soul-choker-ke1729-331-11.html würde noch toll dazu passen 😉
    Und übrigens: Besser selbstbewusst und stark als zu nett – da beschweren sich auch Leute und man ist viel angreifbarer 😉
    Alles Liebe
    Andi

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